top of page

Initiative Traunstein im Sinne Georg Osenstätters weiterführen

  • josephineschmid
  • 8. Jan.
  • 4 Min. Lesezeit

Erneute Aufstellungsversammlung - Sabine Garbarino führt Liste der Initiative Traunstein an


Traunstein. „Traunstein kann mehr“ unter diesem Motto will sich die „Initiative Traunstein“ mit 13 Kandidaten bei den Kommunalwahlen Anfang März um Mandate im Traunsteiner Stadtrat bewerben.

Dieses Motto ist für die Vereinsmitglieder und Kandidaten der Initiative Motivation und zugleich Auftrag das Erbe des tödlich verunglückten Stadtrates Georg Osenstätter weiterzutragen, betonte Johann Wimmer, 2. Vereinsvorsitzender zu Beginn der Aufstellungsversammlung betonte. Durch den tragischen Unfalltod Osenstätters sei die Initiative zwar nicht gezwungen erneut eine Listennominierung durchzuführen. Die Lücke, die Osenstätter persönlich, als Vereinsvorstand und Motor der Initiative Traunstein hinterlassen habe, bestehe jedoch auch auf der Nominierungsliste. Osenstätter hatte diese, nach dem Ergebnis der ersten Aufstellungsversammlung Ende November auf Listenplatz 1 angeführt. Keinen Listenplatz und auch keine Wählerstimmen zu verlieren - das wäre auch im Sinne Osenstätters gewesen. „Georg hätte um jede Stimme gekämpft“, so Wimmer. So haben sich die Mitglieder im Kollektiv und gemeinsam entschlossen die Nominierungsliste zu ergänzen und darüber neu abstimmen zu lassen.

Alle bei der Aufstellungsversammlung anwesenden Kandidaten der Initiative Traunstein, die sich bei der Kommunalwahl am 8. März um ein Mandat im Traunsteiner Stadtrat bewerben (von links): Tobias Naturski, Alois Rieß, Roswitha Maier, Dr. Rudolf Deckert, Sabine Garbarino, Johannes Wimmer, Dr. Josephine Schmid, Christoph Ertl, Markus Schneider und Florian Fraunhofer (Foto: Volk)
Alle bei der Aufstellungsversammlung anwesenden Kandidaten der Initiative Traunstein, die sich bei der Kommunalwahl am 8. März um ein Mandat im Traunsteiner Stadtrat bewerben (von links): Tobias Naturski, Alois Rieß, Roswitha Maier, Dr. Rudolf Deckert, Sabine Garbarino, Johannes Wimmer, Dr. Josephine Schmid, Christoph Ertl, Markus Schneider und Florian Fraunhofer (Foto: Volk)

Wimmer sagte, er habe den Eindruck, dass bei aller Betroffenheit und Trauer um Georg Osenstätter, die Mitglieder der Initiative Traunstein „eng zusammengerückt sind, eine starke und verbindende Kommunikation gepflegt und die Gemeinschaft insgesamt noch stärker gemacht hat.“ Mit einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden des verstorbenen Georg Osenstätter.

„Nach Plan und Ziel mitgestalten, Initiative ergreifen, zuhören und im Sinne Traunsteins und seiner Bürger handeln“ – das seien die gemeinsamen Ziele aller Kandidaten der Initiative Traunstein gemein, hob Wimmer hervor, der selbst auf Listenplatz 8 nominiert ist. Die Vielfalt der Liste und die gute und erfolgreiche Arbeit, die in den sechs Jahren seit Bestehen der Initiative Traunstein geleistet wurde, seien gute Argumente für den Wähler, so Wimmer.


Susanne Deckert, seit 2020 ebenfalls für die Initiative Traunstein Mitglied des Stadtrates, betonte, dass in der aktuellen Legislaturperiode Vieles erreicht wurde, aber auch noch einiges zu tun sei. Als Erfolg nannte Deckert die Gründung der Wohnbaugesellschaft, wodurch erschwinglicher Wohnraum geschaffen und der Blick auf Senioren und Familien gelenkt wurde. Das Leben in der Stadt und speziell in der Innenstadt habe sich zum Positiven verbessert, auch durch die Stadtmarketing GmbH. Mit der Neugestaltung des Maxplatzes sei ein Höhepunkt erreicht, doch müsse es mit Maxstraße und Bahnhofstraße bis zum Campus Traunstein weitergehen. Das Ehrenamt zu würdigen und zu fördern sei seit Gründung der Initiative Traunstein ein besonderes Augenmerk. „Ehrenamt trägt unsere Gesellschaft“ hob Deckert hervor. Deshalb sind alle Kandidaten bereit Verantwortung zu übernehmen und zu sich zu engagieren - ideologiefrei und parteiunabhängig sowie tolerant und im offenen Dialog, um das Beste für Traunstein zu erreichen.


Sie führen die Liste der insgesamt 13 Kandidaten der Initiative Traunstein an und bewerben sich bei der Kommunalwahl am 8. März um ein Mandat im Traunsteiner Stadtrat (von links): Tobias Naturski (Platz 4), Roswitha Maier (Platz 2), Sabine Garbarino (Platz 1); und Florian Fraunhofer (Platz 5). Nicht auf dem Bild ist Renè Drost (Platz 3); er konnte bei der Versammlung nicht dabei sein. (Foto: Volk)
Sie führen die Liste der insgesamt 13 Kandidaten der Initiative Traunstein an und bewerben sich bei der Kommunalwahl am 8. März um ein Mandat im Traunsteiner Stadtrat (von links): Tobias Naturski (Platz 4), Roswitha Maier (Platz 2), Sabine Garbarino (Platz 1); und Florian Fraunhofer (Platz 5). Nicht auf dem Bild ist Renè Drost (Platz 3); er konnte bei der Versammlung nicht dabei sein. (Foto: Volk)

Der Wahlvorschlag und die Liste der Bewerber – vier Frauen und neun Männer – wurden einstimmig gewählt. Susanne Deckert, bisher ebenfalls für die Initiative Traunstein Mitglied des Stadtrates, kandidiert nicht mehr für ein Mandat.

Auf Listenplatz 1 der Initiative wurde Sabine Garbarino (46) nominiert. Die Mutter zweier Buben ist in Traunstein aufgewachsen, ist als freiberufliche Beraterin in der Entwicklungszusammenarbeit tätig und arbeitet weltweit für Regierungen und Institutionen. 15 Jahre lebte sie in England, seit 2020 mit ihrer Familie wieder in Traunstein. Sie will das „Traunstein für alle Bürger gut funktioniert, für Kinder, Jugendliche und die älteren Generationen, für Alteingesessene und Neubürger.“ Deshalb fühle sie sich in der ideologiefreien Gruppierung sehr wohl, sei begeistert, dass mit allen Fraktionen im Stadtrat zusammengearbeitet wird und werde sich im Falle ihrer Wahl gemäß den Idealen der Initiative einbringen und Verantwortung tragen.


Roswitha Maier (55) ist auf Listenplatz 2 nominiert. Sie ist Assistentin der Geschäftsführung bei einer Traunsteiner Brauerei. Sie will sich vor allem dafür einsetzen, den Leerstand von Gebäuden und Geschäften in der Stadt zu beseitigen. Die Stärkung der Demokratie und der Dialog und Austausch liegen Maier besonders am Herzen, damit „Traunstein so lebenswert bleibt.“


Auf Listenplatz 3 kandidiert Renè Drost (43), Facharzt für Radiologie. Er konnte bei der Versammlung nicht dabei sein, ließ eine Kurzvorstellung seiner Person verlesen: Drost engagiert sich ehrenamtlich für die Themen Verkehr und Mobilität. „Was ist jetzt und in Zukunft wichtig für Traunstein?“ Darauf will Drost in konstruktiver Zusammenarbeit mit anderen Fraktionen und durch gemeinsame Beschlüsse Antworten und Lösungen erarbeiten.


Auf Platz 4 der Liste der Initiative Traunstein bewirbt sich Studienrat Tobias Naturski (43) um ein Stadtratsmandat. Der Vater von vier Kindern lebt mit seiner Familie in Geißing. Er will das Traunstein eine lebenswerte Stadt ist, vor allem für Familien, ohne andere Generationen zu vernachlässigen. Auch der Verbesserung der Verkehrssicherheit im Stadtgebiet will er sich widmen. „Besonders wichtig ist mir ein gutes Miteinander der Bürger“, betonte Naturski.


Listenplatz 5 nimmt Florian Fraunhofer (44), Produktmanager ein. Er will seinen Fokus auf die Förderung des Ehrenamts in Vereinen und Institutionen richten. „Das Ehrenamt ist die tragende Säule der Gesellschaft.“ Was durch Ehrenamtliche in Kinder und Jugendliche investiert wird, bekomme die Gesellschaft dreifach zurück, betonte Fraunhofer.


Die weiteren Kandidaten der Initiative Traunstein für die Wahl des Stadtrates Traunstein sind: Platz 6: Dr. Josephine Schmid (38), Ingenieurin; Platz 7: Emmi Deckert (18), Schülerin; Platz 8: Johann Wimmer (41), Qualitätsleiter; Platz 9: Markus Schneider, Pflegedienstleiter; Platz 10: Tobias Huber (40), Bautechniker; Platz 11: Christoph Ertl (47), IT-Consultant; Platz 12: Dr. Rudolf Deckert (49), Softwareentwickler, Platz 13: Alois Rieß (55), Elektromeister.


Kurz vor Abstimmung über die Nominierungsliste überraschte Wilfried Schott, fraktionsloses Mitglied des Stadtrates, mit der Anfrage, ob die Liste der Initiative Traunstein um ihn, als weiteren Kandidaten ergänzt werden kann. Robert Muggenhamer aus Erlstätt, der die Aufstellungsversammlung leitete, ließ die wahlberechtigten Versammlungsteilnehmer darüber abstimmen. Mehrheitlich wurde eine Erweiterung der Nominierungsliste abgelehnt. Als Wahlausschuss unterstützt wurde Muggenhamer von Vroni Fraunhofer und Susanne Deckert. pv.


 
 
 

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen
Nachruf Georg Osenstätter

Wir, die Initiative Traunstein, trauern um Georg Osenstätter, unseren 1. Vorstand und Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat. Lieber Georg, für uns Alle unbegreiflich wurdest Du viel zu früh aus Deinem und

 
 
 

Kommentare


bottom of page