Politische Kernthemen und Position

Ein Versprechen in die Zukunft Traunsteins

Der Campus Chiemgau

Der ausschlaggebende Punkt für unsere Kandidatur bei der vergangenen Stadtratswahl war der Campus Chiemgau. Eine Institution in der sich junge Menschen bei Aus- und Weiterbildung oder Studium zeitgemäßes Wissen aneignen und moderne, zukunftsweisende und innovative Ideen verwirklichen werden, muss für Traunstein auch einen Wendepunkt in der Politik und Sicht auf unsere Stadt bedeuten.
Themen rund um den Campus Chiemgau werden weiterhin unsere politische Tätigkeit prägen.

Die Veranstaltungen im Rahmen des Campus Chiemgau laufen bereits.

Der Baubeginn am Campusgelände steht noch aus


Ansprechende Anbindung des Campus an die Innenstadt

  • für Fußgänger und Radfahrer gleichermaßen

  • Innovative Ideen erwünscht

  • Übergang in die Innenstadt durch die Bahnhofstraße attraktiv gestalten

  • Attraktivität Bahnhofsplatz steigern (Lebensmittelgeschäft, Cafes, Clubs, …)

  • Verkehrsberuhigung des Bahnhofsareals durch Änderung der Verkehrsführung


Campus und Traunstein integrieren

  • Gewerbe bei Ansiedlung unterstützen, Fachkräfte in der Stadt halten

  • Attraktivität Traunsteins als Lebensmittelpunkt herausarbeiten

  • Gemeinsame Projekte - Bau, Digitalisierung

  • Den Traunsteinern den Campus zugänglich machen (Park, Mensa, Makerspace,...)

Wohnraum

Die Schaffung von ausreichend Wohnraum ist in den letzten Jahren eine der zentralen Herausforderungen für Kommunen geworden. Für die Initiative Traunstein ist dieses Thema ein klarer sozialpolitischer Auftrag an die Kommune.


Das Problem ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Nicht nur, aber insbesondere auch für Familien ist die Suche nach einer geeigneten und bezahlbaren Mietwohnung ungemein schwierig geworden. Der Erwerb von Eigentum hat sich für einen Großteil zum unerfüllbaren Wunsch entwickelt.


Die Initiative Traunstein setzt sich deshalb für die Schaffung von Wohnraum in allen Segmenten ein. Das umfasst neben den klassischen Modellen (z.B. Einfamilien- und Kettenhäuser, Geschosswohnungsbau) auch moderne Wohnformen (z.B. Mehrgenerationenmodelle, Tiny Häuser).
Geförderter Wohnraum und die Städtischen Wohnungen sollen an dieser Stelle eine gewichtige Rolle spielen. Durch die intensive Nutzung kommunaler und staatlicher Förderprogramme muss das Angebot für Familien ausgeweitet werden. Dabei möchten wir der Vielfalt der Lebensentwürfe gerecht werden. 

Ziel ist es außerdem, dass vorhandener Wohnraum möglichst vollständig als Erstwohnsitz genutzt wird.


Mit unserer Wohnungsbaugesellschaft möchten wir selbst im Markt agieren und das Feld nicht Investoren überlassen - vorhandene Grundstücke werden sinnvoll genutzt und wo sich die Chance bietet neue erworben.


Wir stehen für:

-      Organisches, nachhaltiges und moderates Wachstum

-       Sorgsamer und verantwortungsvoller Umgang mit den knappen Flächen

-       Schaffung von nachhaltigen Quartieren 

-       Verträgliche und sinnvolle Nachverdichtung

-       Verträgliche und sorgsame Entwicklung der jeweiligen Stadtteile

-       Sinnvolle und breite Mischung verschiedener Wohnformen 

-       Mischung aus Kauf-, Erbpacht- und Mietpachtmodellen

-       Zielorientierte Politik auf Basis von regelmäßigen Daten- und Bedarfserhebungen

-       Verfolgung von langfristigen Strategien und Zielen 


Die Stadt soll mit der Initiative Traunstein ihre sozialpolitische Verantwortung zur Schaffung und Bereitstellung von Wohnraum wieder wahrnehmen.

    Gewerbe

    Grundvoraussetzung für eine zukünftige positive Entwicklung Traunsteins ist es, die finanzielle Situation zu verbessern.
    Dafür müssen unter anderem auch die Einnahmen durch Gewerbesteuer erhöht werden, und das bei minimalem zusätzlichem Aufwand. 

    Aktuell ist Traunstein umringt von Gewerbegebieten mit Discountern, Autohäusern und anderem Gewerbe mit horrend hohem Flächenverbrauch.

    Gewerbeflächen sinnvoll nutzen

    • Gewerbegebiete bündeln, um dem Flickenteppich entgegen zu wirken

    • Dadurch kann Schwerverkehr besser gelenkt werden

    • Wo möglich, sollen ‘alte’ Gewerbegebiete auch wieder geschlossen und in Wohnland und Quartiere umgewandelt werden

    • Mit vorhandenen Flächen muss sparsam umgegangen werden (Verpflichtung zu Tiefgaragen, Mehrgeschossigkeit, etc.)


    Erweiterung des Gewerbegebiets Nord ist unumgänglich

    • Hier sind einige der größten Traunsteiner Unternehmen angesiedelt, die alle wachsen wollen

    • Traunsteiner Unternehmen zahlen hauptsächlich in Traunstein Gewerbesteuern. Um eine Abwanderung zu verhindern, müssen sie gefördert werden 

    • Erweitert wird ausschließlich westlich der B304. Haidforst bleibt unberührt

    • Im Gegenzug werden großzügig - auch über gesetzliche Vorgaben hinaus - Ausgleichsflächen geschaffen; gerne in Form von ‚vertikalen Grünflächen‘ in der Stadt

    • Für alle bestehenden und neu errichteten Gewerbegebäude werden verpflichtend Begrünungskonzepte erstellt


    Leerstände speziell in der Innenstadt konsequent angehen und bekämpfen 

    • Eigentümer mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zwingen, Leerstände zu beseitigen

    • Beispiele gibt es viele: Marienstraße, Ludwigstraße stadtauswärts, Herzog-Friedrich-Straße beidseitig, Rosenheimer Straße


    Gezielt neue Branchen ansiedeln

    • Traunstein ist ideal gelegen zwischen München und Salzburg, besitzt gute Zuganbindung und bietet ein reiches Angebot an Naherholungsmöglichkeiten

    • Synergie mit Chiemgau-Campus - Arbeitsplätze und Perspektiven für Absolventen schaffen

    • vorwiegend digitale Firmen - Nutzung von Leerständen in der Innenstadt und Optimierung des allgemeinen Flächenverbrauchs


    Einführung/Erweiterung innovativer Stadtwerbekonzepte in Form von Onlineplattformen

    Innenstadt

    Die Innenstadt Traunsteins ist geprägt durch ihren Charakter als Einkaufsstadt mit regionaler Bedeutung. Um dies weiterhin gewährleisten zu können, müssen ausreichende Parkmöglichkeiten in Zentrumsnähe geschaffen werden.

    Mögliche Ansatzpunkte:

    • Vergrößerung/Erweiterung Rathaustiefgarage

    • Parkhaus in Zentrumsnähe vorantreiben

    • Parkhaus im Areal Feuerwehr / Scheibenstraße mit ebenerdiger Anbindung an den Stadtplatz

    • Alternative Konzepte wie beispielsweise Seilbahn vom Festplatz zum Stadtplatz und Campus betrachten

    Dadurch sollte es mittelfristig möglich sein, die Innenstadt an sich sinnvoll vom Durchgangsverkehr zu beruhigen bzw. in bestimmten Bereichen sogar zu befreien (Anwohner und Lieferverkehr frei) 

    Gewonnene Flächen sollen neuen Verwendungszwecken konsequent zugeführt werden 

    • Fußgänger und Radverkehr

    • Ausbau der erfolgreichen Wochenmärkte als Kern der Marke “Traunstein” um Themenmärkte wie Kunsthandwerk, Flohmarkt oder Feinschmeckermarkt

    Um den Bestand Traunsteins optimal zu nutzen müssen entstandene Leerstände beseitigt (Marienstraße, obere Stockwerke Stadtplatz, …) und Neuentwicklungen gefördert werden.

    Initiativen von Investoren und ortsansässigen Unternehmen speziell in diesem Areal dürfen nicht blockiert werden. 

    Unser Ziel ist es, die Attraktivität der Stadt Traunstein auszubauen und zu steigern

     
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