Aktuelles

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Initiative Traunstein wünscht Miteinander aller Fraktionen

5. März 2020

Die Initiative Traunstein hat sich für das letzte öffentliche Informationstreffen vor der Wahl einen besonderen Ort ausgesucht: das B1 an der Bürgerwaldstraße. Inhaber Thomas Fernsebner stellte kurz den Co-Working Space vor. Co-Working ist das Arbeiten in Gemeinschaft aus verschiedenen Branchen. Dabei unterstützen sich die „Co-Worker“ gegenseitig und es entstehen Netzwerke und ein Zentrum für Innovation. Im B1 lassen sich insbesondere auch neue Traunsteiner (Externe) oder „Rückkehrer“ nieder. Hier entstehen dadurch wieder neue Verbindungen und Unternehmen. „Dabei kommt Leben und Nachhaltigkeit in die Stadt – was sich alle wünschen“, so Fernsebner. 
Der Vorsitzende der Initiative Traunstein e.V., Georg Osenstätter, skizzierte die Beweggründe und das Programm der neuen unabhängigen Wählervereinigung. Neben der Unzufriedenheit mit der aktuellen Stadtpolitik sei es vor allem der Gestaltungswille, der die Kandidaten und Mitglieder der Initiative Traunstein antreibe. Dabei verstehe man sich nicht als Protestbewegung, sondern wolle ein Miteinander mit den anderen Fraktionen, dem Oberbürgermeister und der Verwaltung, so Osenstätter. Auch eine andere Politik sei notwendig – weg vom derzeit vorherrschenden Reagieren hin zu einer aktiven und vorausschauenden Stadtpolitik. 
In der lebhaften Diskussion wurde unter anderem bemängelt, dass es in der Traunsteiner Stadtpolitik aktuell an einer Idee und einem Plan für die Zukunft fehle. Wichtige Themen seien in Traunstein ungelöst. Stadtrat und Verwaltung würden sie nur halbherzig oder gar nicht angehen, meinte ein Diskussionsredner. „Es wird Zeit für frischen Wind“, sagte dazu der Vorsitzende. „In Traunstein gibt es eine Vielzahl von Themen und Problemen, die konsequent angegangen werden müsse,“ forderte zum Beispiel Florian Fraunhofer. Er meinte, es gebe aber auch einige Chancen: Der Campus Chiemgau sei eine Möglichkeit, in vielen Bereichen vorwärts zu kommen. Er biete unter anderem die Gelegenheit, die Finanzen zu sanieren, Gewerbe anzusiedeln und Traunstein wieder attraktiver im Bereich Freizeit, Belebung der Innenstadt und Kulturangebot zu gestalten. Aus den Reihen der Versammlungsteilnehmer kam die Forderung, auch das Thema Wohnraum anzugehen und zu lösen. Georg Osenstätter sagte, dieses Thema habe man auf dem Schirm. Die Initiative Traunstein stehe für eine moderne und nachhaltige Politik – und zwar mit Vernunft und ohne überholte oder ideologische Ansichten. Es brauche eine bedarfsgerechte und vorausschauende Planung, finanzierbare Projekte und eine ressourcenschonende Umsetzung.  
In der Fragerunde wurde außerdem intensiv über die Chancen und Möglichkeiten des ISEK Projekts und dessen Umsetzung diskutiert. Einig war man sich darin, dass hier noch einiges geschehen müsse, um nachhaltig Erfolge zu erzielen.
Anschließend stellten sich die Kandidaten vor. Sie gingen auf viele unterschiedliche aktuelle Themen ein, die Ihnen besonders am Herzen liegen. Dabei zeigte sich, dass sich in dem Verein Kandidaten verschiedenster Berufe zusammengefunden haben: Susanne Deckert  ist Hebamme, Florian Fraunhofer Produktmanager, Tobias Huber Bautechniker, Alexander Kallsperger Studienrat, Christoph Ertl IT Consultant, Tobias Naturski Lehrer, Dr. Rudolf Deckert Meteorologe, Markus Schneider Pflegedienstleiter, David Stankovic technischer Sachbearbeiter und Andreas Zaunick Strategischer Einkäufer. 


Susanne Deckert will die Familienfreundlichkeit in Traunstein verbessern. Außerdem ist für die zweifache Mutter und Hebamme eine zukunftsfähige Stadtentwicklung notwendig. Dabei ging Deckert insbesondere auf das ISEK Projekt ein. Hier seien sehr viele wichtige, gute Punkte enthalten. „Leider ist hier seit Abschluss der Studie 2016“ nicht sehr viel passiert. 


Den Schuldenstand Traunsteins - aber noch vielmehr die Prognosen und Aussichten - findet Florian Fraunhofer sehr bedenklich. Die Gewerbesteuereinnahmen sind sogar rückläufig. 

Der Produktmanager will die Chance des Campus nutzen, um hier wieder auf die richtige Bahn zu kommen. Des Weiteren will Fraunhofer seine Erfahrungen bei großen Projekten einbringen und zukünftig solche katastrophalen Verläufe wie bei vergangenen Projekten zu verhindern.  


Für Bautechniker Tobias Huber ist die Wohnungsnot in Traunstein nicht akzeptabel. „Es ist in den letzten 10 Jahren viel zu wenig getan worden“. Huber erklärte einige Beispiele und Maßnahmen, mit denen man gezielt gegen den Wohnungsnotstand – und zwar in allen Bereichen - vorgehen kann. Außerdem will sich Huber für eine transparentere Stadtpolitik einsetzen.  


Alexander Kallsperger will eine Sachpolitik für? Traunstein und möchte das Potential der Stadt ausschöpfen. Er möchte im Stadtrat die Fahrradfreundlichkeit verbessern. 


Christoph Ertl    wird sich vor Allem für die Jugend in Traunstein einsetzen. Außerdem möchte sich Ertl für mehr Bürgerbeteiligung und Bürgerfreundlichkeit in der Politik stark machen.


Tobias Naturski liegt ein Stadtentwicklungskonzept besonders am Herzen. Darüber hinaus will er die kulturelle Vielfalt fördern und die Chance CAMPUS Chiemgau nutzen.


Dr. Rudolf Deckert war lange in der Klimaforschung beschäftigt und arbeitet jetzt als Software Entwickler. Er will die Lebensqualität in Traunstein verbessern und vor Allem mehr Freizeitangebote, wie zum Beispiel einen Beachvolleyballplatz schaffen oder Aufenthaltsmöglichkeiten an der Traun und am Mühlbach anlegen. 


Markus Schneider strebt als Pflegedienstleiter eine bessere Versorgung von Senioren in Traunstein an. Außerdem liegt ihm das Thema Wohnen für alle Generationen in allen Segmenten am Herzen. 


David Stankovic hat seinen Schwerpunkt beim Thema Digitalisierung. Hier muss in Traunstein in allen Bereichen noch viel passieren. Insbesondere der Breitbandausbau muss immer weiter vorangetrieben werden und es muss ein digitaler Service angeboten werden.


Andreas Zaunick setzt sich für ein Jugendzentrum nach dem Vorbild des „Haus der Jugend“ und einer freien Wirkungsstätte für Nachwuchsmusiker ein.


Damit deckt die Initiative Traunstein mit einer jungen und kompetenten Mannschaft ein sehr breites Spektrum von Industrie über Bau und IT bis hin zu Bildung & Gesundheitswesen ab. „Wir haben Experten für alle uns wichtigen Bereiche“, betonte Vorsitzender Georg Osenstätter. 

Image by Anthony DELANOIX

Initiative Traunstein e.V. nimmt Unterschriften-Hürde problemlos

7. Februar 2020

Stadt Traunstein – „Wir haben die benötigte Zahl an Unterschriften für die Zulassung zur Stadtratswahl in Traunstein am 15.03 weit übertroffen. Das dabei erreichte Ergebnis ist hervorragend und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind," So kommentierte Georg Osenstätter, 1. Vorsitzender der Initiative Traunstein, die sehr hohe Anzahl an Unterschriften.

Seit Ende Dezember haben sich 272 Unterstützer im Rathaus der Stadt eingetragen. 190 Unterschriften wären dabei bereits ausreichend gewesen. Damit hat die Initiative Traunstein e.V. deutlich mehr Unterschriften erhalten als notwendig. Georg Osenstätter möchte sich auch auf diesem Weg bei allen Unterstützern bedanken und verspricht sich weiterhin mit Engagement und vollem Einsatz für eine zukunftsfähige Stadtpolitik einzusetzen. "Das ist ein starkes Signal gegen ein Weiter so. Es ist Zeit, Traunstein aktiv nach vorne zu entwickeln," so beschreibt Susanne Deckert die Motivation und Zielsetzung der Initiative, für die insgesamt 11 Kandidaten antreten. „In Traunstein wird seit Jahren über die ewig gleichen Themen diskutiert – Fortschritt gibt es hingegen viel zu wenig – Es ist Zeit für frischen Wind“, so Alexander Kallsperger. 

Einsetzen will sich die Initiative Traunstein unter anderem für bezahlbaren Wohnraum in allen Bereichen, mehr Bürger- und Familienfreundlichkeit sowie eine zukunftsfähige Stadtentwicklung. Dabei steht eine unabhängige und überparteiliche Sachpolitik im Mittelpunkt.

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Wir brauchen eure Unterstützung

24.12.2019

Bitte geht ins Rathaus und unterschreibt unsere Unterstützerliste. Dauert keine zwei Minuten.
Und sagt es weiter! Danke!!

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Bauauschuss provoziert Stillstand

16. Dezember 2019

Der Planungs und Bauausschuss der Stadt Traunstein provoziert Stillstand bei Bauvorhaben in der Marienstraße 3/3a

Blog

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Presse - Auf den Punkt gebracht

24. September 2019

Unser Event 'Auf den Punkt gebracht' zu aktuellen Themen der Stadtpolitik hat das Interesse der Presse geweckt:

Chiemgau24: Aktuelle Stadtthemen "auf den Punkt gebracht"
Passauer Neue Presse: "Wir wollen eine andere Politik"

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Initiative Traunstein e.V. begrüßt neue Mitglieder

26. August 2019

Florian Fraunhofer und Alexander Kallsperger zusammen mit den beiden neuen Mitstreitern Susanne und Rudolf Deckert.

Reading a Newspaper

Pressebericht - Meet&Greet im Wochinger Brauhaus

24. August 2019

Leider ist folgender Pressebericht bisher nicht im Traunsteiner Tagblatt erschienen.

Online verfügbar bei PNP

Der Verein Initiative Traunstein stellte sich vor

Rund 30 Besucher kamen ins Wochinger-Brauhaus – Vorwärtsgewandte Stadtpolitik gefordert

Traunstein. Die neu gegründete Initiative Traunstein e.V., die bei den Kommunalwahlen im März nächsten Jahres für den Stadtrat kandidieren wird, stellte im Wochinger-Brauhaus erstmals öffentlich ihre Ziele vor. Interessierte konnten dabei zunächst die Beweggründe und Kernthemen der Initiative in vier kurzen Vorträgen kennenlernen. Anschließend wurden diese und eigene Themen und Meinungen in Diskussionsrunden vertieft. 

Vorsitzender Georg Osenstätter erläuterte den rund 30 Teilnehmern,  wie und warum sich dieser Verein vor wenigen Monaten gegründete hat. Ziel sei es unter anderem, das politische Spektrum in der Großen Kreisstadt zu bereichern. Im Blickpunkt stünden hierbei das Betreiben einer aktiven und vorwärtsgewandten Stadtpolitik. Zusammen mit allen Akteuren der Kommune wolle man an einem ganzheitlichen und zukunftsfähigen Plan für die Stadt Traunstein mitwirken. Nachhaltiges Gestalten, als parteiunabhängige Organisation ohne Eigeninteressen zu verfolgen, sei das Ziel.

Im nächsten Kurzvortrag beschäftigte sich Johann Wimmer, der Ingenieur für Elektrotechnik sowie Master Sc. für Innovations- und Technologiemanagement ist, mit dem „Campus Berufliche Bildung Chiemgau“, der nicht nur nach seiner Einschätzung in den nächsten Jahren eines der zentralen Themen der Stadtentwicklung sein wird. Die Initiative Traunstein e.V. fordere hier, dass die Stadt Traunstein als Standort dieser langersehnten Bildungseinrichtung ihren Aufgaben, nämlich der Schaffung eines geeigneten Umfeldes, unverzüglich nachkomme. Sie solle nicht dem Landkreis als Träger dieses Projektes hinterherhinken. Die Chancen, die der Campus im Bereich Digitalisierung, als Triebfeder der Wirtschaft von heute und morgen, bietet, dürfe man unter keinen Umständen verschlafen. Die Ansiedlung relevanter Unternehmen im Stadtgebiet und das Schaffen einer tragfähigen Infrastruktur müsse man jetzt planen und angehen. Das beinhalte auch ein vorausschauendes Konzept der Bereitstellung von Wohnraum im Stadtgebiet. 

Auf dieses Thema ging Tobias Huber, staatlich geprüfter Bautechniker, näher ein. Speziell für junge Familien werde in Traunstein in den letzten Jahren zu wenig getan und vor allem zu langsam gehandelt. Nur ein großes Ansiedlungsmodell in den letzten zehn Jahren und geplante Ausgaben von 2 Millionen Euro für Grunderwerb seien deutlich zu wenig. Man müsse angesichts steigender Miet- und Grundstückspreise über alternative Modelle, wie städtische und kommunale Erbpacht, nachdenken. Die Stadt dürfe das Schaffen von Wohnraum nicht nur Investoren überlassen, deren Maxime das Erwirtschaften von Gewinnen ist. 

Im letzten Vortrag ging Christoph Ertl, IT-Consultant bei NetApp, noch weiter auf das Thema Digitalisierung ein und darauf, was in diesem Zusammenhang in Traunstein getan werden sollte. Das Thema Breitbandausbau müsse man endlich effektiv und zielgerichtet angehen, um die großen weißen Flecken speziell in den Randgebieten verschwinden zu lassen. Des Weiteren bedeute digitale Transformation im Bereich der Verwaltung 4.0, Angebote näher am Kunden, in diesem Fall der Bürger Traunsteins, zu schaffen. Auf offene Ohren stießen auch in den Diskussionen an den Tischen Vorschläge, wie die Erweiterung des digitalen Angebots der Verwaltung als auch eine Bürger-app, mit Hilfe derer sich die Bürger jederzeit an der politischen Willensbildung beteiligen können. 

In den anschließenden Diskussionen kamen noch weitere Themen, wie der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs sowie Infrastruktur im Allgemeinen zur Sprache.

 

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